Füllstandmessung
Das Produktprogramm der IBA-Sensorik im Bereich der Füllstandmessung reicht von der mechanischen Messung, über die optische Messung bis hin zur Ultraschallmessung.
Bei der Füllstandmessung wird grundsätzlich zwischen zwei Messarten unterschieden.
Eine Messmethode ist die berührungslose Füllstandmessung. Dabei steht der Sensor nicht in direktem Kontakt zum Medium.Füllstandsensoren, deren Messprinzip auf der berührungslosen Messung beruht, eignen sich hervorragend zur Pegelmessung von (aggressiven) Flüssigkeiten und Feststoffen.
Die IBA-Sensorik bietet Ihnen für diese Art der Füllstandmessung eine breite Palette an Sensoren (z.B. Ultraschallsensoren) verschiedener Hersteller.
Bei der zweiten Messmethode wird der Pegel des Mediums durch einen direkten Kontakt zwischen dem Füllstandsensor und dem Medium detektiert.
Füllstandsensoren dieses Messprinzips sind die Standardlösung und zur Erkennung von Pegelständen (aggressiver) Flüssigkeiten geeignet.
Unser Sortiment umfasst eine Vielzahl an Bauformen und Spezifikationen. Wir stehen Ihnen bei der Identifikation des passenden Füllstandsensors gerne zur Verfügung.
Optische Füllstandmessung
Bei der optischen Füllstandmessung besteht der Sensor aus einer Infrarot LED, einem Empfänger und einem Prisma artig geformten Kopf. Befindet sich keine Flüssigkeit an der Spitze des Füllstandsensors, wird der Lichtstrahl auf Grund der Totalreflektion in voller Stärke auf den Empfänger reflektiert. Umschließt das Medium jedoch den Sensorkopf, wird ein Teil des Lichts gebrochen und in das Medium abgelenkt. Die Intensitätsänderung wird vom Empfänger detektiert und der Schaltvorgang ausgelöst.
Optische Füllstandsensoren dienen der Detektion der An- bzw. Abwesenheit des Messmediums, um einen Überlauf oder eine Austrocknung zu vermeiden.
Mechanische Füllstandmessung
Die zur mechanischen Füllstandmessung am häufigsten verwendeten Füllstandsensoren sind Schwimmerschalter, umgangssprachlich Schwimmer genannt.
Die Schaltung des Schwimmers wird mittels eines Reed-Kontakts realisiert. Nähert sich der mit dem Medium in Kontakt stehende Teil des Schwimmers dem starren, an der Behälterwand befestigten Teil, wird der Reed-Schalter betätigt.
Füllstandmessung mit Ultraschall
Bei der Ultraschallmessung handelt es sich um eine berührungslose Füllstandmessung. Mittels der Laufzeit eines Schallimpulses wird der Pegel des Messmediums ermittelt. Der Ultraschallsensor sendet dafür einen Impuls aus, der vom Medium reflektiert wird. Anhand der Laufzeit des Impulses ermittelt der Sensor, welchen Weg der Schallimpuls zurückgelegt hat. Das Resultat ist die Höhe des zu messenden Mediums.
Der Ultraschallsensor bietet dabei die Möglichkeit außerhalb des Messbehälters angebracht zu werden und durch nichtmetallische Wand hindurchzumessen.
Ultraschallsensoren eignen sich folglich ideal für die Füllstandmessung aggressiver Medien, da Sie nicht im Kontakt zum Medium stehen.


